6 zum Tour-de-France-Ausstieg der Öffentlich-Rechtlichen

Von Ronnie Grob, 20. Juli 2007 09:13 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

“Deutsche Sender wie verängstigte Touristen” | “Deutsche Heuchelei” von ARD und ZDF
(welt.de) | (handelsblatt.de)
Die internationale Presseschau.

Meinungsdoping bei Franz Josef Wagner
(bildblog.de)
Franz Josef Wagner kritisiert in seiner “Bild”-Kolumne ARD und ZDF im Zusammenhang mit der Tour de France.

Medienmacht contra Moral - SAT 1 springt in die Lücke von ARD und ZDF
(ondemand-mp3.dradio.de, Audio, 8:54 Minuten)
Ein Gespräch mit dem Medienwissenschaftler Jo Gröbel, Direktor des Deutschen Digitalen Instituts Berlin.

Eurosport verdreifacht Tour-Einschaltquoten
(netzeitung.de)
Der Tour-Boykott von ARD und ZDF hat auch einen Gewinner: Der Sender Eurosport. Viele Radsportanhänger schauen nun dort das Radrennen.

Das Reinheitsgebot
(tagesspiegel.de, Malte Lehming)
Im Sport, dem Leistungssport zumal, wird seit jeher gedopt. Wer erwischt wird, scheidet aus. So läuft das Spiel. Warum das Thema Doping eine deutsche Obsession ist, die andere Völker verwundert.

Einbildung der Ausblender
(faz.net, Jörg Hahn)
Das Fernsehen ist als Dopingrichter ungeeignet.

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2 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Martin Fickinger

    schrieb am 20. Juli 2007 um 10:01 Uhr (#)

    Doping ist tatsächlich die logische Konsequenz einer Wachstums- / Leistungsgesellschaft. Wer zuschaut, gibt über die Einschaltquote etc. seinen Stimmzettel ab und macht mit. Sofern ein Sender, der die Gebühren zwangsweise erhebt, die Austrahlung verweigert, unterstellt er dem Zuschauer Unmündigkeit. Das trifft teilweise (grösstenteils) wohl zu, dieser Sichweise wird aber nicht bemerkt und ist nur realistisches Abbild unseres gesellschaftlichen Diskurses. Einzige Alternative: selbst Rad fahren und weniger fern sehen.

  2. herbert

    schrieb am 20. Juli 2007 um 11:22 Uhr (#)

    SAT1 und Eurosport sagen danke, liebe Pharisaer.
    Und die Zuschauer sagen danke SAT1 und Eurosport.
    Alle schauen zu, nur bei uns sollte der Bildschirm schwarz bleiben, die Internationale Presse lacht dazu.


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