Fröhliches Töten

Ronnie Grob, 31. Juli 2007 um 10.48 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Manchmal geht 20minuten.ch etwas sehr sportlich mit News um. So sah der Aufmacher heute Morgen aus:

20 Minuten töten

Nach einer Weile hat dann jemand gemerkt, dass Geiselnahmen und die Tour de France nicht zwingend gleich behandelt werden können. Der Aufmacher sah dann so aus:

20 Minuten töten 4

(Bilder: Screenshots 20min.ch)

Vorbild Vanity Fair

Ronnie Grob, 31. Juli 2007 um 9.12 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Ulf Poschardt, Chefredakteur der deutschen Vanity Fair, Oktober 2006 (faz.net) über die US-Vanity Fair:

“‘Vanity Fair’ hat harte, journalistische Geschichten, doch sie werden mit einem eigenen, ganz besonderen Twist erzählt”, sagt Poschardt. “Die Härte der Realität erscheint durch die Eleganz des Heftes noch deutlicher auf.”

“Es fehlt uns in Deutschland nicht an erstklassigen Journalisten, sondern an den entsprechenden Formaten.”

Ulf Poschardt, Chefredakteur der deutschen Vanity Fair, August 2007 (cicero.de) über sein Produkt:

Als wöchentliches Magazin, das seine Geschichte zumeist entlang von Menschen und deren Schicksalen erzählt, verstehen wir Politik im Grunde als eine große Soap. Genauso möchten wir auch unser Heft sehen: als eine Art große, anspruchsvolle, wöchentliche….

… Reality-Soap?
Schon etwas mehr. Vom Anspruch her und vom Grad der Intelligenz arbeiten wir auf dem Niveau von Unterhaltungsserien wie ?Grey`s Anatomy?, ?Dr. House? oder ?Sex and the City?. Frau Merkel kann man in diesem Kontext wie eine Heldin aus einer Soap betrachten, eine Figur, die man verfolgt und sagt: Guck mal an, was aus dieser Frau geworden ist, wie die das hinbekommen hat.

(…)

Wir haben neulich ein Foto gezeigt, auf dem Frau Merkel Maria Furtwängler in den Ausschnitt guckt, um sich deren Kette anzusehen. Ich finde, das ist ein schönes Beispiel dafür, wie sie zu einer eigenen Form gefunden hat. Oder nehmen Sie den Steinmeier, der ist doch interessant. Da könnte man jetzt über die Brillenästhetik sprechen, aber sicherlich auch darüber, dass er sich als stellvertretender SPD-Vorsitzender von einer Figur im Hintergrund zu einem Akteur entwickelt hat – auch das läuft ab wie in ?Verliebt in Berlin?.

6 vor 9

Ronnie Grob, 31. Juli 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Gute-Laune-Fahrt mit der Hamas (+ Video)
(tagesschau.de, Richard C. Schneider)
Es sollte vor allem eins deutlich machen: Die Hamas sorgt entgegen aller Vorurteile für Sicherheit und Stabilität im Gaza-Streifen. 90 Journalisten wurde der Gaza-Streifen deshalb so präsentiert, wie ihn die Hamas gerne sehen möchte.

Herausforderung Media 3.0
(boersenblatt.net)
Wie sich Verlage im Zeitalter der Digitalisierung aufstellen müssen, beschreibt die akutelle Deloitte-Studie “Herausforderung Media 3.0? (pdf, 548 kb). Die Befragung von 40 Entscheidungsträgern führender Verlagshäuser hat ergeben, dass nahezu jeder Verlag über eine digitale Strategie verfügt. Umfang und Reifegrad unterscheiden sich jedoch erheblich.

Wie geht es weiter im Internet? Professor Klaus Meier im Gespräch
(wcm2006.blogspot.com)
Klaus Meier ist als Autor des Buches “Internet-Journalismus” und Dozent des Studiengangs “Online-Journalismus” der richtige Ansprechpartner für Kristin Gogolok, die mehr über das Heute und Morgen des Internets wissen möchte.

Die unlustigen Musikanten
(taz.de, Klaus Raab)
Das ZDF will mal wieder jünger werden und entrümpelt zu diesem Zweck das Schlagerprogramm - dessen Helden wehren sich mit Händen und Füßen.

Paris, Osaka
(tagesspiegel.de, Pablo Silalahi)
Die ARD schickt ihre Doping-Redaktion nach der Tour zur Leichtathletik-WM nach Japan - obwohl die Sportarten laut ZDF-Chefredakteur Brender nicht vergleichbar sind.

“Die linke Meinungshegemonie ist am Zusammenfallen.” (Teil 2)
(schweizerzeit.ch, Patrick Freudiger)
Roger Köppel (Chefredaktor und Verleger der “Weltwoche”) äussert sich in einem Exklusiv-Interview für die “Schweizerzeit” zur Eigenverantwortung, zur Klimahysterie, zu Integrationsproblemen und über seine Faszination für die Schweiz.

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Im Test:
IQstyle

Ronnie Grob, 30. Juli 2007 um 11.18 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Wir versuchen uns an einer neuen Rubrik und testen jeweils eine Ausgabe eines Medienprodukts ausführlich. Zuerst an den Start darf IQstyle, eine Zeitschrift für Leute, die von sich glauben, sowohl Stil als auch einen wie auch immer gearteten IQ zu haben.

IQ Style Emily Haines

Im Test ist die Juliausgabe, eine Jubiläumsausgabe, weil es sich dabei um die hundertste IQstyle handelt.

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6 vor 9

Ronnie Grob, 30. Juli 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

“Der Radsport ist ein bisschen verrückt”
(tour.ard.de, Michael Ostermann)
Die Tour 2007 ist fast vorbei, im entscheidenden Zeitfahren verteidigt Alberto Contador das Gelbe Trikot und rettet 23 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Die internationale Presse befragt anschließend den designierten Toursieger. Eine Komödie in einem Akt.

Das Kulturgut Fernsehen ist in Gefahr
(faz.net, Jochen Hieber)
Als rheinland-pfälzischer Ministerpräsident gehörte Bernhard Vogel (CDU) 1984 zu den Gründerfiguren des Privatfernsehens. Die jüngsten Entlassungen und programmatischen Einschnitte bei Pro Sieben Sat.1 lassen ihn jetzt um sein Pionierwerk bangen.

Leben mit der Fatwa
(spiegel.de)
Ein islamkritischer Artikel reichte aus, um zum Todes-Kandidaten zu werden: Der Philosoph Robert Redeker nahm im “Figaro” kein Blatt vor den Mund - und musste abtauchen. Dem Magazin “Gazette” erzählte er die Geschichte seiner Verfolgung.

Frauenmagazine ohne Mode, Kosmetik und Diäten
(jetzt.sueddeutsche.de, Susanne Klingner und Michael Moorstedt)
Petra Fröhlich,33, ist Chefredakteurin von “Play Vanilla“, dem ersten Gaming Magazin für Mädchen. Die 25-jährige Anke Eberhardt ist Chefredakteurin des “Spare Magazins”, einer Snowboard-Zeitschrift für Mädchen. jetzt.de sprach mit ihnen über Rollenbilder.

Virtueller Wahlkampf in den USA
(focus.de, Peter Gruber)
Im Internet präsentieren Amateure selbst gedrehte Wahlwerbespots und sind damit erfolgreicher als die offiziellen Kampagnen der Profis.

Warum man Leserbriefe abschaffen sollte
(blick.ch, Ayse Turcan)
Ohne das Recht auf freie Meinungsäusserung wäre die Demokratie keine Demokratie sondern eine Diktatur, Monarchie oder eine andere Staatsform.

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medienlese - der Wochenrückblick

Ronnie Grob, 29. Juli 2007 um 19.06 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Der Niedergang vieler Publikationen des Ringier-Verlags auf dem Schweizer Markt war Thema in der NZZ (online) und in der Weltwoche (nur für Abonnenten online). Als Beispiel dafür gilt der seit Wochen und Monaten sowohl gedruckt als auch online ohne Chefredaktor dahinsegelnde Blick, eine vom Einnahmen-Star zum Sorgenkind gewandelte Boulevardzeitung mit dahinsterbenden oder aus der werberelevanten Zielgruppe herausfallenden Lesern (mehr hier). Eine Teilschuld daran wurde von beiden Blättern der Stelle der publizistischen Beratung ohne Verantwortung in der Person von Frank A. Meyer gegeben. Die Weltwoche schrieb: “Meyer amtet quasi als Minister ohne Portefeuille – und ohne Verantwortung. Seine Macht ist informell: Keiner hat besseren Zugang zu Michael Ringier. Und darum kann FAM, so sein Branchenkürzel, faktisch über Anstellungen oder Entlassungen von Chefredaktoren entscheiden – und sogar von Leuten, die ihm formell übergeordnet sind.” Ringier-intern erwarte man “schon übernächstes Jahr rote Zahlen für den Blick”. FAM wurde derweil von der Welt beobachtet, wie er Daniel Cohn-Bendit am Ende eines einstündigen Interviews “fast auf dem Schoß saß”, denn Meyer habe die Angewohnheit, nach jeder Frage, die er stelle, “dem Gesprächspartner ein kleines bisschen mehr auf die Pelle” zu rücken. Während des Gesprächs soll FAM DCB einen “hübschen Knaben” genannt haben. Ségolène Royal soll er als “Frau, mit der man vielleicht sogar etwas haben möchte” bezeichnet haben. Auch der Sonntags-Blick hatte Probleme. Züricher Obergericht SonntagsblickEine Zürcher Zeitung, die in einem Bericht von einem “Züricher Obergericht” schreibt, tut vielleicht ganz gut daran, die Artikel nicht mehr selbst zu schreiben, sondern diese Arbeit Prominenten zu übertragen.

“Das Medienkomitee der Taliban beobachtet europäische Diskussionen, um dann darauf Einfluss zu nehmen” erzählte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Jäger, der ARD-Tagesschau: “Man muss sich vorstellen, da sitzt ein Mann mit Bart und Mobiltelefon im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet und schafft es mit wenigen Anrufen am Samstagvormittag ganz Deutschland in Aufregung zu versetzen. Das darf nicht sein. Das kann nicht sein”. Ob das einen Zusammenhang hat mit diesem hier schön dokumentierten Debakel der Nachrichtenagenturen?

Die Wikipedia enthüllte Fehler in der Encyclopaedia Britannica und 50 Cent forderte eine Million Dollar Schadenersatz, weil er sich missbräuchlich für Werbung verwendet sah. Die Titanic präsentierte die Forbes-Liste der sechs ärmsten Menschen der Welt sowie Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo: Auf einen Joint mit Mark-Stefan Tietze. Der Schweizer Landessender Beromünster stand kurz vor seiner Stillegung und Journalistinnen des Tagesspiegels (Stefanie Flamm und Verena Mayer) fragten die Romanautorin Zadie Smith, warum sie ihre Charaktere schwarz sei seien. Frau Smith antwortete: “Was ist denn das für eine Frage? Warum bin ich schwarz? Warum sind Sie weiß?

(Bild: Screenshot blick.ch)

6 vor 9

Ronnie Grob, 27. Juli 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Verwirrung zur vollen Stunde
(blogs.radio24.ch, Christoph)
Gestern Mittwoch habe ich meinen Dienst um 8 Uhr angetreten. Bis 16 Uhr war ich für die halbstündlichen Nachrichten bei Radio 24 verantwortlich. Eine News hat mich von Anfang bis Ende meines Dienstes verfolgt - und der Inhalt änderte sich manchmal im Halbstundentakt drastisch.

Nachdenken über Hafechäs
(nzz.ch)
Zwei Jahre lang schrieb ein IT-Spezialist in einem Blog darüber, wie er als Deutscher die Schweiz erlebt. Nun hört er auf. Zum Abschied lud er seine Leser zu sich nach Hause ein. Ein Dutzend kamen.

Exzesse der Selbstausbeutung
(freitag.de, Wolfgang Kil)
Alternativ, urban, unabhängig. Die Berliner Stadtzeitung “Scheinschlag” war ein publizistisches Experiment.

In Hollywoods Kloschüssel
(netzeitung.de, Sophie Albers)
Spears, Lohan, Hilton, Richie. Im Jahr 2007 darf die Öffentlichkeit zusammen mit ihren Stars in die Kloschüssel gucken. Aber wollen wir das eigentlich, fragt Sophie Albers.

In erster Linie lustig
(faz.net, Peer Schader)
Der Fernsehsender RTL 2 erzürnte mit Sexreportagen die Moralisten und mit ?Big Brother? die Feingeister. Jetzt sucht man ein neues Profil, lustig soll es sein, aber auch seriös. Um dieses Image zu stärken, starten die Münchner in den kommenden Wochen eine Reihe neuer Formate.

“Wir glauben unwidersprochen an den Fortschritt”
(jetzt.sueddeutsche.de, Lars Weisbrod)
Die Riesenmaschine, enthusiastischer Beobachter aller technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und schönstes deutsches Weblog, gibt es seit heute auch in Buchform, mit ausgewählten Beiträgen aus Rubriken wie ?Supertiere?, ?Nachtleuchtendes? und ?Alles wird besser?. jetzt.de hat mit den Redakteuren Holm Friebe und Michael Braake im hektisch-betriebsamen Riesenmaschine-Büro gesprochen.

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Alpenliebe, die Zweite

Ronnie Grob, 26. Juli 2007 um 13.06 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Das Online-Portal der Süddeutschen Zeitung liebt die (Schweizer) Alpen. Und schreibt darüber in ihrem Ressort “Reise”. Ausführlich, unkritisch und immer wieder.

Bild: Flickr-User Bernd BrägelmannDie Schweiz ist ja ein kleines Land und wird oft im Ausland nicht wahrgenommen. Auch dann nicht oder kaum, wenn ein Flugzeug mitten in einer Stadt auf ein Haus stürzt (und die Leiche des Piloten auf einen Kinderspielplatz).

Die Schweiz als Ferienland wird aber schon wahrgenommen. Die schönen Berge, die lustige Sprache, die sauberen Strassen. Besonders von der Süddeutschen Zeitung, bzw. deren Online-Portal sueddeutsche.de. Während unsere Auswertung im November 2006 ergab, dass innert sechs Monaten 28 Texte zur Schweiz erschienen sind, hat die Frequenz seit damals etwas abgenommen. Inhaltlich sind sich die Texte gleich geblieben: Lobhudelnde Texte über paradiesische Zustände, die genauso gut in Werbeprospekten stehen könnten.

Erschienen sind auf sueddeutsche.de seit dem 27.11.2007 folgende Texte zu touristischen Orten in der Schweiz (alle im Reise-Dossier):

22.06.2007: Graubünden (Alexander Rochau)

10.05.2007: Flims (Stefan Herbke)

09.05.2007: Säntis (Stefan Herbke)

07.05.2007: Grindelwald (Stefan Herbke)

22.02.2007: Wallis (Ingo Hübner)

05.02.2007: Flumserberg (Stefan Herbke)

02.01.2007: Zermatt (Barbara Kerbel)

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6 vor 9

Ronnie Grob, 26. Juli 2007 um 9.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Mit Shakespeare zur Kasse gehen
(taz.de, Steffen Grimberg)
Stern-Shortlist, das neue Anhängsel des Sterns im Netz, ist ein schlecht getarnter Amazon-Warenkorb. Und soll helfen, die Vormachtstellung von Spiegel Online zu knacken.

P.M.-Magazin: Die Besserwisser
(tagesspiegel.de, Paul Janositz)
Opulente Optik, sinnliche Texte – wie sich das “P.M.”-Magazin aufgepeppt hat, um die Position am heiß umkämpften Markt der Wissensmagazine zu sichern.

Wandelndes Klumpenrisiko
(weltwoche.ch, Roger Köppel)
Fernsehchefin Deltenre und ihre Vorgesetzten empören sich über Kritik der Weltwoche. Die Empfindlichkeit verwundert. Deltenres Interessenkonflikte sind offensichtlich.

Die Deutschen und die Verdächtigen
(jungle-world.com, Elke Wittich)
ARD und ZDF übertragen die Tour de France nicht mehr, aber gedopt sind trotzdem immer nur die anderen.

Guerilla-Protest auf Bild-Plakaten
(journalist-und-optimist.de)
Bereits seit mehreren Wochen finden sich an Bushaltestellen im Raum Pinneberg auf Bild-Plakaten Aufkleber mit der Aufschrift ?Lügt! Lest bildblog.de?. Interessanter Weise sind sie anscheinend teilweise von den zuständigen Firmen auch beim Wechsel der Plakate nicht entfernt worden.

Lektion: Sprachlehre Showisch - Deutsch
(fernsehenff.blogspot.com, Kurt Schiller)
Heute wollen wir die Fernsehsprache “Showisch” lernen.

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Ronnie Grob, 25. Juli 2007 um 8.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

«Swiss shrine of freedom under fire»
(nzz.ch, sig.)
Spielt Calmy-Rey mit verdeckten Karten, wie die «Frankfurter Allgemeine» meint? Liegt die «New York Times» richtig, wenn sie das private Sponsoring einer Nationalfeier als Ausdruck des schweizerischen Staatsverständnisses bezeichnet? Und weshalb beschäftigen sich die renommiertesten Blätter der Welt mit einer Schweizer Wiese?

Journalistisches Profil nicht länger gefragt
(faz.net, Michael Hanfeld)
Als er hörte, er müsse nach dem Urlaub nicht mehr kommen, hielt er es zuerst für einen Scherz: Ein Gespräch mit Thomas Kausch, dem bisherigen Nachrichtenchef von Sat.1, den sein Sender von jetzt auf gleich seiner Pflichten enthob.

Auf die neue Tour
(taz.de, Andreas Rüttenauer)
Eurosport hat sich in der Live-Berichterstattung von der Tour de France als kritischer Begleiter des Radzirkus profiliert - mit besseren Quoten als Sat.1.

Wie das Netz die US-Politik revolutioniert
(spiegel.de, Christian Stöcker)
Der durch Youtube gefütterte Vorwahlkampf der US-Demokraten markiert einen Wendepunkt der politischen Kultur in den USA. Das Netz wird zum zentralen Ort der politischen Debatte. Einziges Manko: Diesmal noch musste das TV als Medium mithelfen.

stern.de will Spiegel Online überholen
(turi-2.blog.de, Peter Turi)
Wundertüte 2.0: Fünf bis sechs Jahre Vorsprung hat Spiegel Online vor stern.de nach Meinung von Chefredakteur Frank Thomsen. Doch jetzt will stern.de aufholen - und möglichst bald überholen. Dazu setzen Thomsen und sein Team auf zusätzliche Community-Angebote. Im großen Interview berichtet stern.de-Chefredakteur über seine Angriffspläne, über Onlinelust (schnelle Interaktion) und Onlinefrust (wichtigtuerische Techniker).

Opa - erzählst du nochmal vom Blog?
(netzeitung.de, Maik Söhler)
Die Geschichte der deutschsprachigen Weblogs. Außerdem: Google Earth hilft der Steuerfahndung & Biometrie im Irak. Der Blogblick.

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