Arschwil

Ronnie Grob, 4. Mai 2007 14:28 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

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Wie schnell ins Internet gestellte “Fakten” verbreitet werden, zeigt heute die Berliner Zeitung sehr schön. Während man in einem Weltwoche-Text über die Mitglieder der Band Navel noch erfährt, “dass sie aus dem baselnahen Erschwil SO stammen, auch Arschwil genannt”, ist diese Unbenennung in der heutigen Berliner Zeitung auf Seite 33 bereits Tatsache. Muss ja so sein, wenn die Band das auf der eigenen Myspace-Seite so schreibt.

Gewagt ist auch die Aussage, dass es sich bei “Arschwil” um ein Städtchen handelt, bei kaum überschaubaren 918 Einwohnern. Possierlich sind Schweizer aber offenbar immer, auch wenn sie ohrenbetäubende Musik machen. Auch Hüttenkäse wird irgendwie in Verbindung mit irgendwas gebracht. Zuguterletzt könnte man, wäre man kleinlich, noch den Tippfehler bei Schönhauser Allee bemäkeln und erwähnen, dass sich die Band Navel nennt, nicht Navel of Switzerland, wie im Titel behauptet. Letzteres ist nur die Adresse bei Myspace.

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2 Kommentare zu diesem Artikel

  1. guzzi

    schrieb am 4. Mai 2007 um 17:21 Uhr (#)

    Und auch der NME hat nie über sie geschrieben. Und der Mann, der die Gitarre noch wie ein Mann hällt ist die Bassistin von Navel. Und mit Black Flag haben sie auch nichts am Hut. Mannmannmann..könnte meinen, nora hesse vom “heute” arbeite seit neuestem in deutschland.

  2. Thomas H.

    schrieb am 6. Mai 2007 um 16:50 Uhr (#)

    Ausserdem: «Schweizer» wird immer noch gross geschrieben, und die Trennung von Lou-isville ist auch nicht gerade hübsch. Die Berliner Zeitung macht heute wirklich ernsthaft Konkurrenz.


1 Trackback

  1. medienlese.com » Blog Archiv » Radeln ist ein toller Sport
    (24. Mai 2007 14:51)

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