6 vor 9

Ronnie Grob, 29. Januar 2007 08:54 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

“Wir rütteln die Mainstream-Medien auf”
(spiegel.de, Christian Stöcker)
Arianna Huffington, berühmte US-Bloggerin, lehrt die Regierung Bush das Fürchten. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht sie über Hillary Clintons größtes Problem - und verrät, wie Internet und Weblogs die Politik revolutionieren können.

Holtzbrinck: Online-Nutzer zahlen nicht für Inhalte
(welt.de, Ulrike Simon)
Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (?Handelsblatt?, ?Zeit?) macht derzeit Schlagzeilen mit dem Kauf von Internetfirmen Im Internet darf sich ein Medienunternehmen nicht an Erfolgen von früher orientieren, sagt Finanzgeschäftsführer Jochen Gutbrod, 43.

Kollaborativer Kokolores bei der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”
(netzjournalist.twoday.net)
“Der Leser schreibt mit”, hieß es vor zwei Wochen zum ersten Mal bei der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. “Anstatt einen Artikel nur zu drucken, haben wir ihn erst einmal ins Internet gestellt. Wir wollten wissen, ob die Leser dort vielleicht mehr wissen als wir”, schrieb “FAS”-Redakteur Jörg Albrecht.

“Wir sind nicht im Krieg, wir sind im Wahlkampf”
(tagesspiegel.de, Joachim Huber und Marc Felix Serrao)
?Spiegel?-Chef Stefan Aust verspricht: ?Solange die mich nicht rausschmeißen, ist die Redaktion unabhängig.? Ein Gespräch über Journalismus und Macht.

Bescheidene Eigenleistung der Medien im Umgang mit PR
(persoenlich.com)
Am Freitag hat die Medienforschungsfirma Publicom an einer Medienkonferenz in St. Gallen eine Studie vorgestellt, die aufzeigt, wie stark Medien und PR miteinander verwoben sind. In gut der Hälfte der tagesaktuellen Berichterstattung über Medienkonferenzen kantonaler Behörden ist keinerlei inhaltliche Eigenleistung der Medien zu erkennen, wie Studienleiter René Grossenbacher ausführte. Die Autoren der vom BAKOM geförderten Studie rechnen mit einer weiteren Verschiebung der Stärkeverhältnisse zugunsten der PR.

Erschütternd ist das neue geil
(sueddeutsche.de, Alex ist der neue Rühle)
Nachdem gerade wieder mal jemand vor sich hin behauptet hat, leise sei das neue laut, haben wir im Archiv geschaut, was 2006 in deutschen Zeitungen und Blogs so alles das neue Irgendwas war. Das haben wir hier zusammengestellt und grafisch einsortiert.

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.

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2 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Krusenstern

    schrieb am 29. Januar 2007 um 11:41 Uhr (#)

    Dumm gelaufen, wenn die Leser tatsächlich mehr wissen als die Journalisten der “FAZ am Sonntag”. Noch dümmer, wenn Letztere ihre Fehler trotzdem nicht korrigieren. Mit partizipativem Journalismus hat das (umständliche) Prozedere der FAS jedenfall herzlich wenig zu tun.

    Partizipativer Journalismus wäre es, wenn die “FAZ am Sonntag” den Text in einem Wiki ins Netz gestellt hätte und einmal zwei Wochen abgewartet hätten, was die Leser daraus machen. Jeder Beteiligte oder Interessierte hätte dabei mitverfolgen können, wie sich der Text verändert. Und ich wette eine gute Flasche Wein, dass der Text um Klassen besser geworden wäre, als die drei Seiten, welche in der FAS gedruckt wurden.

    Jürg

  2. Ronnie Grob

    schrieb am 29. Januar 2007 um 14:09 Uhr (#)

    Sehe ich auch so. 2 oder 3 Tage in einem nutzerunfreundlichen Umfeld, da will kaum jemand mitmachen. Auch die FAS motiviert Blogger nicht mit einem Fingerschnipsen.


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