Jedermann ein Bildreporter?

Peter Sennhauser, 5. Dezember 2006 12:01 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Yahoo und Reuters haben gestern gemäss GigaOm bekanntgegeben, demnächst “newswertige” Bilder von Benutzern ab Handys und dergleichen in ihre Nachrichten einbauen zu wollen. Das ist ein weiterer Schritt Richtung “Bürger-Reporter”, der allerdings meiner Meinung nach mehr Fragen aufwirft, als er Antworten bietet.

Om Maliki (Der Autor von GigaOm) sieht zunächst nur, dass Yahoo nicht vorhabe, den Lieferanten der Bilder einen Beitrag zu bezahlen, obwohl Yahoo mit seiner Newssite und der darauf plazierten werbugn Geld verdient.

Abgesehen von einem ganzen Haufen anderer (ethischer, qualitativer etc) Fragen möchte ich hier nur mal einen Punkt aufwerfen: Wieviele Fälschungen werden durch die Kanäle der beiden Organisationen sickern?

Und wieviele zusätzliche Gaffer werden inskünftig jede Unfallstelle heimsuchen in der Hoffnung, ihre verwackelten Bilder veröffentlicht zu sehen?

» Weitere Artikel der Kategorie "News" lesen

» Nächster Artikel: Rote Köpfe
» Älterer Artikel: 6 vor 9

» Drucken
» Merken/E-Mail


Einen Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

  • Neueste Artikel

    • vor 8 Stunden, 0 Kommentare

      Wired lässt bloggen:
      Kaufman für die Nerd-Nische

      Film im Film im Film – bei Drehbuchautor Charlie Kaufman gerät das Spiel mit den Realitäten stets durcheinander. Jetzt schreibt ein Journalist darüber, dass er ein Profil über Kaufman schreibt. » weiterlesen

    • Gestern, 3 Kommentare

      Sammlung:
      Früher war alles schöner

      Titelblätter von einst zeigt eine Internetseite. Der Cover-Browser versammelt die Cover-Kunst von Magazinen wie Vogue, New Yorker – und jeder Menge Comics. » weiterlesen

    • Gestern, 0 Kommentare

      6 vor 9

      Unerwünschte PR markiert man am Besten einfach als Spam. Und Menschen sind vor medialem Missbrauch schlechter geschützt als Fussballspiele. Mehr dazu in unserer täglichen Presseschau. » weiterlesen