Google verweigert Blogger die Einnahmen
Der Suchmaschinengigant im (Klein-) Krieg gegen Clickfraud: Es wird ernst.
Hoppla: Hier berichtet ein Blogger, dass ihm Google die Auszahlung seines Anteils aus Werbeeinnahmen für ein ganzes Jahr verweigert - mit der Begründung, sie seien durch Clickfraud zusammengekommen. Bisher hatte die Diskussion um den «Betrug» mit selber angeklickten Google-Inseraten auf Webseiten Dritter vor allem in Kreisen Werbetreibender stattgefunden, und Google hat immer erklärt, das Problem im Griff zu haben.
Ich möchte das bezweifeln. Das grösste Problem für die Suchmaschinenfirma, die fast ihren gesamten Milliardenumsatz mit den winzigen Inseraten generiert, für welche die Werbekunden erst bezahlen müssen, wenn sie angeklickt worden sind, besteht darin, dass
A) Kleinstwerbetreibende inzwischen fürchten, von der Konkurrenz via Clickfraud (gezielte Klicks auf die Werbung des Widersachers, bis dessen monatliches Werbebudget erschöpft ist) arm geklickt zu werden und
B) nach und nach die Millionen Webseitenbetreiber, die Google-Ads auf ihren Seiten platzieren, um Ihren Verdienst fürchten und / oder von Google mit genau diesen Formbriefen verprellt werden wie, es in diesem Fall geschehen ist.
Sollten dadurch die Google-Aktien unter Druck kommen, wird das massive Auswirkungen auf die gesamte Web 2.0-Party haben.
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2 Kommentare zu diesem Artikel
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sum1
Google-Werbung ist im Falle von Google Adwords (nicht Adsense) de natürlichen Suchmaschinenoptimierung unterlegen. Es klicken ja eh nur ca. 20% der Google-Besucher auf die Ads. Auf “organische” Scuhergebnisse dagegen alle.
Es gilt also Webseiten so zu optimieren, dass man nicht für jeden Klick zahlen muss und dass die Position eine natürliche und nicht gekaufte ist.
Shark
Adsense-Einnahmen, die erst nach einem Jahr ausbezahlt werden? Klingt nicht gerade nach allzu viel Geld, um das es hier geht… ;)