Schwester, die Pinzette bitte
Blogs werden von deutschsprachigen Medien auch 2006 noch mit der Pinzette angefasst. Man will zwar etwas darüber schreiben, sich aber dabei auch nicht die Finger schmutzig machen. Der Standard zum Beispiel schafft es, in einem Text über das Kollektiv-Blog der Frankfurter Buchmesse nicht einmal die URL zu nennen. Um herauszufinden, wie und wo nun dieses Blog zu lesen ist, bleibt nichts anderes übrig, als ein neues Tab oder Fenster zu öffnen, “Buchmessen-Blog” zu suchen und zu finden: Das Blog der Frankfurter Buchmesse. Am Schluss der Geschichte steht etwas verloren das Wort “Link”. Der gute Wille war also da.
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Kopfschüttler
Vielleicht will man den Blogs nicht zuviel Konkurrenz verschaffen?